Pressemitteilung: Martin Gerster macht weiter Druck bei Straßen im Wahlkreis

Licht und Schatten für Straßenprojekte im Wahlkreis Biberach
Martin Gerster: „Einige Verbesserungen zum ersten Entwurf erreicht“

BIBERACH – Licht und Schatten sieht der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster für die Straßenprojekte im Wahlkreis bei der gestern Abend vorgelegten Priorisierungsliste durch Landesverkehrsminister Hermann. „Die politische Arbeit der letzten Wochen und Monate war bei einigen Verkehrsprojekten schon sehr erfolgreich, bei anderen muss noch mehr Druck aufgebaut werden“, so die Zwischenbilanz des 42-Jährigen nach der Konferenz in Stuttgart.

Besonders positiv bewertet Gerster, dass Landesverkehrsminister Hermann im Vergleich zum ersten Entwurf gleich zwei Verkehrsprojekte zusätzlich in die Liste aufgenommen hat, die das Land dem Bund für den Bundesverkehrswegeplan empfiehlt. Neu in der Liste ist der vierspurige Ausbau der B 30 von Hochdorf bis Biberach-Jordanei. Auch die B 312 ist von Landesverkehrsminister Hermann nun in Gänze in die Liste aufgenommen worden. Außerdem bleibt die Ortsumfahrung Riedlingen im Zuge der B 311 bei Minister Hermann in der Empfehlungsliste für Berlin.

Reihenfolge wird noch kräftig „durchgeschüttelt“

„Welche Projekte wann realisiert werden, hängt vom Planungsfortschritt und der Entscheidung des Deutschen Bundestags ab“, betont der Biberacher Bundestagsabgeordnete Martin Gerster. „Ich gehe davon aus, dass die Reihenfolge des Landesverkehrsministers in Berlin noch kräftig durchgeschüttelt wird.“ Wichtig sei, dass eine neue Bundesregierung endlich auch mehr Mittel für den Straßenbau in Baden-Württemberg zur Verfügung stelle. Gerster geht davon aus, dass der Regierungsbezirk Tübingen mangels Autobahnprojekten bei den Bundesstraßen verstärkt zum Zug kommen wird.

Dass die Ortsumfahrungen Warthausen und Ingerkingen entlang der B 465 vom Landesverkehrsminister nicht nach Berlin weiterempfohlen werden, stößt bei Martin Gerster auf Kritik: „Ich will in Berlin erreichen, dass diese Entscheidung im Bundestag korrigiert und die B 465 mit Warthausen und Ingerkingen in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird.“

Gerster: „Kaum eine Region hat so viele Projekte in der Liste untergebracht“

Bei den Landesstraßen steht die Ortsumfahrung Kleinwinnaden auf der Prioritätenliste des Landes in der Kategorie „Neubaumaßnahmen mit weit fortgeschrittener Planun““ hoch im Kurs. Die 2,8 Millionen Euro teure Neubaustrecke gehört hier zu den zehn favorisierten Projekten. „Das ist erfreulich und ich hoffe, dass wir in wenigen Jahren mit dem Bau beginnen können, wenn vor Ort die Planungen weiter gut und ohne Probleme laufen“, so Gerster.

In der Ausbauliste des Landes sind aus dem Bundestagswahlkreis Biberach auch die Strecken L 265 Laupheim – Achstetten, L 273 Aßmannshardt – Kreisgrenze, L 300 Rot an der Rot – Tannheim sowie Tannheim – Egelsee, L 306 Füramoos – Tristolz, L 251 Warthausen (Beseitigung Bahnübergang) und L 265 Kißlegg (Beseitigung Bahnübergang).

Unzufrieden ist Gerster mit der Entscheidung von Landesverkehrsminister Hermann den letzten fehlenden Bauabschnitt der L 307 Ummendorf – Eberhardzell nach wie vor nicht in die Liste aufzunehmen. Hier zeige sich, so Gerster, dass es ein Fehler der früheren Landesregierung war, viele Projekte ohne ausreichende Finanzierung zu beginnen. „Ich hoffe, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist“, so der 42-Jährige, „die Menschen im Umlachtal erwarten, dass dieses Straßenprojekt zu Ende gebracht wird. Hier sollte der Verkehrsminister die Courage haben, den Fehler von Schwarz-Gelb auszubügeln.“

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