Häf­ler THW be­grüßt Prä­si­den­ten

    Radlader soll innerhalb von zwei Jahren ausgetauscht werden

    In der Schwäbischen Zeitung Friedrichshafen berichtete Lydia Schäfer am 6. März:

    Friedrichshafen – Albrecht Broemme (Foto: Wolfgang Heinzel), Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), hat am Samstagmittag den Häfler Ortsverein des THW besucht. Matthias Gruber, Dienststellenleiter des Ortsverbandes, stellte den Besuchern, darunter auch der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster (SPD), Juso-Landesvorsitzender Leon Hahn, Vertreter der Stadt Friedrichshafen und Bürgermeister Andreas Schmid aus Meckenbeuren, die Anlage des Häfler Ortsverbandes vor.

    Broemme hat im Lauf der Woche viele Ortsvereine besucht, um vor Ort den nötigen Bedarf festzustellen. 98 Mitglieder zählt der lokale Verband, davon 56 aktive Einsatzkräfte. Der Ortsverband ist vornehmlich im östlichen Bodenseekreis tätig. Zum Aufgabenbereich des THW zählen gesetzlich definiert drei Tätigkeitsfelder: technische Hilfeleistung bei Zivilschutz und im Katastrophenfall, technische Hilfeleistung im Auftrag der Bundesregierung im Ausland und technische Hilfeleistung bei der Bekämpfung von Katastrophen und Unglücksfällen im größeren Ausmaß, dazu zählen auch Bergungs- und Instandsetzungsdienste sowie Hilfe bei öffentlichen Notständen. Zudem hilft der Ortsverein aber auch bei städtisch organisierten Festen wie dem Häfler Narrensprung oder beim Seehasenfestumzug. Matthias Gruber lobte die ausgezeichnete Kameradschaft im Verein, der sehr aktiv sei. „Aber ohne die Familien, die dahinter stehen, geht es auch nicht“, weiß er. Im Jahr würden bis zu 1000 Arbeitsstunden auf die Mitglieder zukommen, die allesamt ehrenamtlich aktiv sind, was bedeute, dass die Arbeit beim THW neben Familie und Beruf geleistet werde.

    Kein Grund zur Klage

    „Wir haben bis jetzt noch keine Nachwuchssorgen, so wie andere Ortsverbände“, erklärte er und finanziell komme man übers Jahr. „Etwas mehr wäre natürlich immer besser, aber wir wollen uns nicht beklagen“, so Gruber. Mit Besichtigung des Fuhrparks und der technischen Hilfsmittel, die dem Ortsverband zur Verfügung stehen, kündigte Albrecht Broemme an, dass innerhalb von zwei Jahren der Radlader in Friedrichshafen ausgetauscht werde. „Das ist gut. Noch fährt unser Radlader, aber auch nur, weil wir Mitglieder haben, die sich mit Mechanik und Hydraulik auskennen“, sagte Gruber, und bereit seien, das Gefährt in ihrer Freizeit bei Bedarf zu reparieren. Nach 31 Jahren Einsatz sei es schon schwierig, Ersatzteile zu beschaffen. Ähnliches gelte für die Rolltore des Fuhrparks. „Die Firma, die die Tore damals gebaut hat, gibt es schon gar nicht mehr“, so Gruber. Sie sprängen schon mal aus der Fassung, „und wenn man dann anderthalb Stunden braucht, nur um die Tore sicher zu verschließen, ist das schon nervig“. Radlader und Rolltore waren aber auch die einzigen Kritikpunkte, von denen Matthias Gruber zu berichten hatte. Martin Gerster machte noch den Vorschlag, in das Fuhrparkgebäude eine Abgasentlüftungsanlage installieren zu lassen.

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