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MdB Gerster benennt Biberacher für Planspiel „Jugend und Parlament“

    Politische Talentförderung

    BERLIN/BIBERACH (zel) – Heiko Mangesius aus Biberach nimmt in Berlin an der Veranstaltung „Jugend und Parlament“ teil. Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster hat den 17-jährigen Schüler der Gebhard-Müller-Schule für diese hochkarätige Veranstaltung des deutschen Bundestags ausgewählt, vier Tage lang in einem großangelegten Planspiel die parlamentarischen Wege der Gesetzgebung mit zu durchleben.

    „Heiko, der amtierende Vorsitzende des Biberacher Jugendparlaments, kann jetzt auch in der Bundeshauptstadt zeigen, dass politisches Talent in ihm steckt“, sagte Gerster. Die 315 Teilnehmer von „Jugend und Parlament“, davon zehn von baden-württembergischen SPD-Abgeordneten entsandt, werden zwischen 31. Mai und 3. Juni den kompletten Gesetzgebungsweg von der Wahl eines Fraktionsvorstands über Fraktions-, Arbeitsgruppen- und Ausschusssitzungen bis zur dritten Lesung eines Gesetzes mit Schlussabstimmung im Plenum durchspielen. Nach einer Podiumsdiskussion mit Fraktionsvorsitzenden aus dem realen Bundestag wird Bundestagspräsident Norbert Lammert das Schlusswort halten und sich mit den Teilnehmern fotografieren lassen.

    Diakonie und MdB Gerster für bessere Pflegebedingungen

      Fachleute erläutern dem Abgeordneten in Erolzheim ihre Wünsche an die Politik

      Wollen gute Pflegebedingungen sicherstellen (von links): MdB Martin Gerster, Marianne Schneider, Pflegedienstleiterin und Hausleitung des Seniorenzentrums Erolzheim, Steffen Bucher, Regionalleiter Süd der Zieglerschen Altenhilfe, Annette Ege, Leiterin der Diakonie-Sozialstation Biberach, deren Stellvertreterin Kathrin Hauseur und Andrea Schröder, stellvertretende Seniorenzentrumsleiterin in Erolzheim. Foto: Wolfgang Heinzel.

      EROLZHEIM – Zum Tag der Pflege am 12. Mai haben Diakonie und der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster bei einem Vororttermin in Erolzheim bessere Rahmenbedingungen für die Pflege älterer Menschen eingefordert. Im Rahmen der Aktion „5 vor 12“ der Diakonie Württemberg schilderten Verantwortliche Gerster im Seniorenzentrum der Zieglerschen Altenhilfe die immer schwierigere Situation.

      „Das derzeitige Pflegeniveau ist nur noch zu halten mit Engagement übers Maß hinaus“, sagte Steffen Bucher, Regionalleiter Süd der Zieglerschen, nach der Begrüßung des Abgeordneten vor dem Eingang des Erolzheimer Seniorenheims. Dort war eine symbolische Paketwand aufgebaut, auf der Verbesserungswünsche prangten, die Beschäftigte sowie Kunden des Seniorenbereichs und deren Angehörige an die Politik gebracht haben wollen. „Würdevolle Pflege, familiäre Entlastung, gerechte Finanzierung und attraktive Ausbildung sind für uns die zentralen Punkte“, so Bucher.

      „Im Gegensatz zur Vorgängerregierung hat die neue Koalition jetzt bis 2017 die Chance, etwas in dieser Richtung auf den Weg zu bringen“, erklärte MdB Gerster und nannte dafür als Beispiele unter anderem den Betreuungsausbau, den Lohnersatz für die Pflegeauszeit von Angehörigen, Personalmindeststandards und die Reform der Pflegeausbildung. „Auch wird diese Regierung klären lassen, wie die SPD-Forderung nach Ausbau der kommunalen Pflegestrukturen umgesetzt werden kann“, nannte der Abgeordnete einen weiteren Punkt aus dem Koalitionsvertrag. Auf Gersters Frage, ob nicht der Landkreis Biberach als Letzter nun auch endlich einen Pflegestützpunkt einrichten solle, antwortete Annette Ege, Leiterin der Diakonie-Sozialstation Biberach, Beratungsangebote habe der Kreis schon genügend, aber man brauche Sachleistungen: „Die oft alleinstehenden Menschen benötigen konkrete Hilfe im Alltag, beispielsweise beim Ausfüllen von Formularen oder dem Umgang mit Behörden.“ Außerdem schlug sie vor, dass pflegende Angehörige zum Eigenschutz verpflichtet werden müssten, Pflegeleistungen, die ihnen finanziell erstattet würden, teilweise nach außen zu vergeben. „Sonst sind die Leute nach drei Jahren physisch und psychisch am Boden“, pflichtete Marianne Schneider, Leiterin des Erolzheimer Seniorenzentrums, ihrer Kollegin bei. „Das erleben wir immer wieder und dann muss für die Pflegebedürftigen oft von heute auf morgen ein Platz gefunden werden, weil die Angehörigen nicht mehr können.“

      Gerster versprach, die Anregungen mit nach Berlin zu nehmen, denn er wisse aus seinem familiären Umfeld sehr wohl, wie wichtig ambulante und stationäre Angebote seien und wie stark der Termindruck bei den Pflegefachkräften sei. „Ich habe großen Respekt vor der Leistung derjenigen, die im Pflegebereich engagiert sind, sei es als Angehörige oder hauptberuflich.“ Es seien hier vor allem Frauen, die einen großen Beitrag leisteten zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und es sei schlimm, dass man bisher nicht in der Lage sei, den großen Einsatz mit besseren Rahmenbedingungen und besserer Bezahlung entsprechend zu würdigen. „Wir haben von Seiten der SPD in den Koalitionsverhandlungen Etliches erreichen können, jetzt kommt‘s auf die Umsetzung an“, stellte der 42-Jährige klar.

      MdB Martin Gerster ist am SPD-Marktstand in Laupheim

        LAUPHEIM – Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster kommt zum SPD-Marktstand in Laupheim. Standort der SPD ist voraussichtlich das obere Ende der Mittelstraße. Hier will Gerster am kommenden Samstag, 10. Mai, zirka von 8 bis 9.30 Uhr seine Laupheimer Genossinnen und Genossen beim Wahlkampf für Gemeinderat und Kreistag unterstützen und mit Interessierten ins Gespräch kommen.

        MdB Gerster radelt für die Bürgerstiftung

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        Hat gute Kondition und hofft auf ein gutes Spendenergebnis für die Laupheimer Bürgerstiftung: MdB Martin Gerster. Foto: Vera Selonke.

        LAUPHEIM – Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster beteiligt sich an der  Benefizaktion zugunsten der Laupheimer Bürgerstiftung am kommenden Samstag, 10. Mai. „Von 10 bis 12 Uhr werde ich mein Bestes tun, um möglichst viel Geld für den guten Zweck in Laupheim zu erstrampeln“, so Gerster. Von seiner Kondition her sei er zuversichtlich, ein erkleckliches Sümmchen erreichen zu können. „Ich freue mich zum einen für die Stiftung, zum anderen aber auch die Freunde der Musikschule und die geplante Kinder- und Jugendbegegnungsstätte des FV Olympia Laupheim etwas tun zu können“, sagte der 42-Jährige, der kürzlich einen Marathonlauf absolvierte und am Samstag in Laupheim auf zahlreiche Mitradler hofft.

         

        SPD-Landesgeneralsekretärin Katja Mast, MdB, in Laupheim

        MdB Katja Mast, Fraktionssprecherin für Arbeit und Soziales (links), ließ sich zusammen mit SPD-Mitgliedern aus der Region von Peter Reißig, Leiter der Heggbacher Werkstätten in Laupheim (rechts), unter anderem die Flugzeugteilefertigung in dessen Betrieb erläutern. Foto: Wolfgang Heinzel

        „Die, die hier an den Maschinen stehen, empfinden es als Ehre“

        LAUPHEIM (zel) – Sehr beeindruckt gezeigt hat sich jetzt die Pforzheimer SPD-Bundestagsabgeordnete und Landesgeneralsekretärin ihrer Partei, Katja Mast, über die Arbeit im Kompetenzzentrum mechanische Fertigung (KMF) der Heggbacher Werkstätten in Laupheim. Eingeladen von der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Brigitte Bailer, ließ sie sich zusammen mit Kandidierenden und Gemeinderatsmitgliedern von KMF-Leiter Peter Reißig das Konzept der Einrichtung erläutern.

        Praxisnähe ist der zentrale Begriff, um den sich für die rund 50 Beschäftigten, davon rund 40 Behinderte, im Laupheimer KMF alles dreht. „Wir wollen die Menschen möglichst auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vermitteln“, sagte Reißig bei der Führung durch die Einrichtung. Deshalb biete man Tätigkeitsfelder wie in der freien Wirtschaft und bekomme von dort Aufträge, weil man sauber arbeite. „Wir haben bei uns jetzt Schichtbetrieb und beliefern Flugzeugausstatter, Autozulieferer und Hausgeräteherstelle in der Region auch just in time, also direkt an die Bänder, mit hochpräzise gefertigten Teilen.“

        „Hochinteressant“ nannte Katja Mast die Eindrücke, die sie und ihre örtlichen Parteigenossen im KMF vermittelt bekamen. „Die, die hier an den Maschinen stehen, empfinden es als Ehre“, meinte sie. Man merke in Laupheim, wie viel angepackt werde und dass man gute Lösungen für die Betroffenen suche. Mit diesem Ziel werde auch das neue Bundesteilhabegesetz gestaltet, dass die Kommunen künftig von Eingliederungshilfen in Milliardenhöhe jährlich entlaste, beginnend 2015 mit einer Milliarde, dann stufenweise steigend bis 5 Milliarden jährlich ab 2018. „Mit zur Eingliederung behinderter Menschen beitragen sollen zusätzlich 350 Millionen Euro pro Jahr, die wir im Koalitionsvertrag festgeschrieben haben“, erklärte Mast, die auch Fraktionssprecherin für Arbeit und Soziales ist.

        Das war ganz im Sinne von KMF-Chef Reißig, der hier dringenden Handlungsbedarf sieht: „Leute von uns, die wirklich was können, kommen zum Teil wieder zurück, weil Chefs unfähig sind, deren Qualifikationen zu nutzen.“ Man stelle sogar Jobcoaches, die die Leute in die Betriebe begleiten. „Dann stoßen wir aber oft noch auf die unbegründete Angst der Arbeitgeber, die Leute im Problemfall nicht mehr loszukriegen, aber sie haben ein Rückkehrrecht in die Werkstätten“, so Reißig.

        Die wichtigen Informationen werde sie mit nach Berlin nehmen, versprach Katja Mast, und empfahl ihren Gastgebern, auch die parlamentarische Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller einmal nach Laupheim einzuladen: „Sie ist zuständig für die Bereiche Sozialversicherung, Alterssicherung, Sozialhilfe und Integration und kann sicher hier wertvolle Anregungen mitnehmen.“

         

         

         

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