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Wanderausstellung des Bundestages in Riedlingen

    Martin Gerster: „Erfolgreiches Instrument des Dialogs“

    Der Deutsche Bundestag präsentiert sich auf Initiative des Biberacher SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster in der Zeit vom 7. bis 11. Juli mit der Wanderausstellung „Deutscher Bundestag“ in der Kreissparkasse Riedlingen, Marktplatz 6.

    „Mit der Ausstellung unterstützt der Deutsche Bundestag seit vielen Jahren erfolgreich den Dialog zwischen den Abgeordneten und den Bürgerinnen und Bürgern“, so Gerster. Dieses Instrument der Öffentlichkeitsarbeit sei in besonderer Weise geeignet, Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments und seiner Mitglieder zu vermitteln.

    Auf zwanzig Schautafeln zeigt die Schau alle wesentlichen Informationen über den Deutschen Bundestag und dessen Mitglieder. Auf Computerterminals können Filme, multimediale Anwendungen und der Internetauftritt des Parlaments angeschaut werden. Weiterhin liegt Informationsmaterial zur Mitnahme bereit.

    Während der gesamten Ausstellungsdauer steht eine Honorarkraft des Referats Öffentlichkeitsarbeit als Ansprechpartnerin vor Ort zur Verfügung. Die Schau ist bei freiem Eintritt von Montag bis Donnerstag 8.30 bis 12.15 und 14 bis 17 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 12.15 Uhr geöffnet.

    Geschichtsforscher Hartwig Abraham verstorben

      Tod des SPD-Chronisten sorgt für Betroffenheit

      Der Ex-SPD-Bundesvorsitzende Franz Müntefering (rechts) überreichte Hartwig  Abraham beim Neujahrsempfang der Biberacher Kreis-SPD 2011 die Willy-Brandt-Medaille.

      UMMENDORF (zel) – Im Alter von 70 Jahren ist jetzt Hartwig Abraham im Biberacher Kreiskrankenhaus nach kurzer Krankheit verstorben. Seine Leidenschaft war immer die Geschichtsforschung, sei es, wenn er in der Archiven seiner norddeutschen Heimat auf der Suche nach dem Geheimnis seines Namens war, sei es mit Beiträgen zur Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde in Ummendorf oder als deren engagiertes Mitglied und langjähriger Kirchengemeinderat. Der ehemalige Chemie- und Sportlehrer an der Dollinger-Realschule hat außerdem die politischen Aktivitäten der SPD in und um Biberach in den vergangenen Jahrzehnten stark mitgeprägt.

      Hartwig Abraham war von 1981 bis 1984 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Biberach, kandidierte bei Kommunalwahlen 1980 für den Biberacher Gemeinderat und 1984 für den Kreistag und war über Jahrzehnte der Chronist des SPD-Ortsvereins. Nachdem er bereits 1983 die „Geschichte der Biberacher Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie“ im Selbstverlag veröffentlicht hatte, publizierte er 1999 unter Mitarbeit des heutigen Biberacher SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster das Buch „Die Geschichte der Sozialdemokratie in Biberach 1874-1999 – Rückblick auf 125 bewegte Jahre. Ein Beitrag zur Aufarbeitung der politischen Entwicklung der Stadt Biberach an der Riß“. „Wir verlieren ein treues und über die Maßen engagiertes Mitglied, dessen Ziel immer war, Bildung und soziale Gerechtigkeit ins Zentrum des politischen Handelns zu stellen“, so Gerster.

      Im Vorwort zu beider Buch brachte Hartwig Abraham seine Forschungsgrundsätze auf den Punkt: „Geschichte wurde und wird nicht nur auf der höchsten staatlichen Ebene in Szene gesetzt, zur Geschichte gehört auch die Entwicklung einer Stadt oder eines Dorfes, eines Vereins oder eines Betriebs, aber auch einer politischen Partei.“ In diesem Sinne arbeitete Abraham aus Anlass des 150-jährigen Parteijubiläums auch in der Historikerkommission der Landes-SPD zur Vorbereitung der Jubiläumsfeierlichkeiten mit und gestaltete voriges Jahr die Ausstellung im Biberacher Rathaus zur Geschichte des SPD-Ortsvereins. Der ehemalige SPD-Bundesvorsitzende Franz Müntefering überreichte ihm für sein Engagement 2011 beim Neujahrsempfang der Kreis-SPD in der Biberacher Stadthalle die höchste Parteiauszeichnung, die Willy-Brandt-Medaille.

      An der Ausstellungseröffnung zur Geschichte der Biberacher SPD Anfang Mai 2013 im Rathausfoyer erläuterte Hartwig Abraham (Mitte) Interessierten die Schautafeln.

      „Ein homo politicus, ein politischer Mensch zu sein, das war bei ihm so, dass er nach dem suchte, was Gemeinschaft stiftet“, sagte Pfarrer und Biberacher SPD-Gemeinderat Lutz Keil jetzt bei der Trauerfeier für Hartwig Abraham in der Ummendorfer Versöhnungskirche. „Er hat sich immer dann gefreut, und das konnte man in der Zusammenarbeit mit ihm spüren, wenn er Geschichten hörte, in denen das Oben und Unten, Herren und Knechte überwunden wurden.“ Hartwig Abraham hat aber auch Chemie als ein Abenteuer des Geistes und der Phantasie gelehrt und mit einer Nachbarin 1997 „Hexenkraut und Zaubertrank – unsere Heilpflanzen in Sagen, Aberglaube und Legenden“ veröffentlicht.

      Hartwig Abraham hinterlässt eine Ehefrau und drei Töchter; die Urne mit seinen sterblichen Überresten fand im Baumfriedhof auf dem Biberacher Stadtfriedhof ihre letzte Ruhestätte. Seine Bücher sind antiquarisch noch erhältlich.

      Martin Gerster und Energieagenturchef Göppel zeigen Perspektiven auf

        Energiewende – Energiesicherheit – Kosten?

        Diskutierten rege mit Bürgern über die Energiezukunft (von links): Bad Schussenrieds Bürgermeister Achim Deinet, MdB Martin Gerster, Energieagenturchef Walter Göppel, Nabu-Ortsvereinsvorsitzende Dr. Ruth Lang und SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dr. Mechthild Sahnwaldt.                                                          Foto: Werner Stadelmaier


        BAD SCHUSSENRIED (SPD-OV) – Energieeinsparmaßnahmen sind für die Bürger ein guter Weg, die Haushaltskasse zu entlasten. Praktische Wege dazu wurden jetzt bei einer Diskussionsveranstaltung des SPD-Ortsvereins mit dem Biberacher SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster und dem Geschäftsführer der Energieagentur Ravensburg, Walter Göppel, im Bad Schussenrieder „Moorbadstüble“ aufgezeigt.

        Engagiert diskutierten die Anwesenden um den Einsatz von Biogasanlagen. Der „Vermaisung“ der Landschaft müsse Einhalt geboten werden durch den Anbau alternativer Pflanzen, die eine vergleichbare Energieausbeute erlauben, so die einhellige Meinung. Den Bauern müsse bei der Umgestaltung finanzielle Unterstützung gewährt werden, ebenso für die Erweiterung der Speicherkapazität von Biogas, um den Stromverbrauch zu Spitzenzeiten abzudecken, wenn Wind und Sonne den Bedarf nicht decken können.

        2015 tritt ein Gesetz in Kraft, nach dem 15 Prozent des Energiebedarfs aus regenerativen Energien gewonnen werden müssen. Zurzeit sind es noch 10 Prozent. Auch hier müssten neue Wege beschritten werden, um die Verbraucher nicht noch mehr zur Kasse zu bitten, verlangten Diskutanten.

        Walter Göppel stellte Maßnahmen vor, wie im Haushalt Energie gespart werden kann. Er nannte verschiedene Möglichkeiten und demonstrierte an einer Lampenleiste mit verschiedenen Lichtquellen, wie unterschiedlich die Lichtausbeute bei Glühlampen, Energiesparlampen und LED ist. Somit ist ein erster Schritt zur Energieeinsparung der Austausch von Glühlampen durch Energiesparlampen oder noch besser LEDs. Eine LED mit 403 Lumen verursacht beispielsweise Stromkosten von 4,02 Euro im Jahr bei wesentlich längerer Haltbarkeit. Eine gleich helle Glühlampe (40 Watt) mit ca. 400 Lumen verbraucht für 32,12 Euro Strom im Jahr.

        Eine andere Möglichkeit der Energieeinsparung ist die Verringerung der Raumtemperatur. Schon die Reduzierung um ein Grad Celsius bringt eine Einsparung von 4 bis 6 Prozent der Heizkosten.

        Die energetische Sanierung eines Hauses ist laut Göppel die beste Geldanlage. Dazu gehört nicht nur eine bessere Dämmung, sondern auch der Ersatz älterer energiefressender Geräte wie alten Kühlschränken, Staubsaugern oder Waschmaschinen. Um Stromfressern auf die Spur zu kommen, verleiht die Energieagentur Biberach, Ehinger-Tor-Platz 8 (07351/372374), Stromverbrauchsmessgeräte.

        Martin Gerster bedankte sich für die rege Diskussion auch über Anliegen anwesender Bürger und für die Beiträge von Bürgermeister Achim Deinet, der NABU-Ortsvereinsvorsitzenden Dr. Ruth Lang und nicht zuletzt von Walter Göppel. Zu Beginn hatte er die Entwicklung der Energiepolitik in Deutschland seit 1998 kurz zusammengefasst, vom Energieausstieg der rot-grünen Koalition über die Laufzeitverlängerung der AKWs durch Schwarz-Gelb bis zum Wiederausstieg derselben Koalition nach Fukushima und die Veränderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit den entsprechenden Sonderregelungen, bei denen die Vorstellungen von Bürgern und Industrie bzw. Stromerzeugern sehr unterschiedlich sind.

        Beispielsweise werden durch die EEG-Umlage auf die Bürger Kosten verteilt. Um diese für die privaten Haushalte in Grenzen zu halten, wird diskutiert, die Vergütungen des EEGs zu reduzieren. Auch wehren sich die Bürger, die nahe einer Windkraft- oder Biogasanlage wohnen, gegen Neubau und Erweiterungen, weil sie Beeinträchtigungen befürchten. Er werde die Anregungen aus der Veranstaltung gerne mit nach Berlin nehmen, so Gerster.

         

        Martin Gerster wirbt für USA-Stipendium

          BERLIN/BIBERACH – Für das große USA-Stipendium des Deutschen Bundestags können sich auch aus dem Wahlkreis Biberach jetzt wieder junge Interessenten bewerben, meldet der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster. „Es wäre schön, wenn aus unserer Region auch im nächsten Jahr wieder jemand mit einem Stipendium ausgestattet für ein Jahr nach Amerika fliegen würde.“

          Gerster konnte schon mehrmals Jugendlichen aus dem Wahlkreis aus dem parlamentarischen Patenschaftsprogramm (PPP) ein Jahresstipendium in die USA verschaffen, die Bewerbungsfrist für den nächsten USA-Aufenthalt von Mitte 2015 bis Mitte 2016 geht dieses Jahr bis 12. September. An diesem Tag müssen die Unterlagen komplett bei Experiment e. V., Gluckstraße 1, in 53115 Bonn eingegangen sein, im Internet: www.experiment-ev.de.

          Das Stipendium des Bundestags in Zusammenarbeit mit dem US-Kongress beinhaltet für Schüler, geboren zwischen 1.8.97 und 31.7.00, und junge Berufstätige, geboren nach dem 31.7.90 und am 31.7.14 fertig mit der Ausbildung, den Aufenthalt in Gastfamilien, Schulbesuche und Betriebspraktika. Bundestagsabgeordnete nominieren die Stipendiaten und betreuen sie während des Stipendiums als Paten – daher der Name des Programms. Weitere Informationen gibt es über das Bürgerbüro Martin Gerster MdB, Poststraße 7, 88400 Biberach, Telefon 07351/3003000, E-Mail martin.gerster.wk01@bundestag.de oder im Internet unter www.bundestag.de/ppp.

          Koalition mobilisiert neun Milliarden Euro für Bildung und Wissenschaft

            Anlässlich der Verständigung der Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD auf die Verteilung der im Koalitionsvertrag vereinbarten 9 Milliarden Euro für Bildung erklärt der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster:

            „Insgesamt neun Milliarden Euro wird der Bund zusätzlich in dieser Legislaturperiode für die Finanzierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung aufwenden. Damit setzt der Bund gerade in Zeiten angespannter öffentlicher Haushalte ein wichtiges Signal.

            Bildung und Wissenschaft brauchen verlässliche Perspektiven. Deshalb hat die SPD sich dafür eingesetzt, dauerhaft die Bildungs- und Wissenschaftsfinanzierung zu verbessern und Planungssicherheit zu schaffen. Mit der Einigung konnte dieses Ziel nun mit drei Schritten erreicht werden:

            Durch die Übernahme der BAföG-Kosten durch den Bund gewinnen die Länder Spielräume für Investitionen in Schulen und Hochschulen von jährlich rund 1,17 Milliarden Euro und zwar dauerhaft und schon 2015. Die SPD wird dies nutzen und eine substanzielle BAföG-Erhöhung durchsetzen.

            Zweitens schaffen wir auch für Hochschulen mehr Planungssicherheit, weil sie der Bund künftig auch institutionell fördern kann. Damit entstehen neue Kooperationsmöglichkeiten im Wissenschaftsbereich, die dringend gebraucht werden. Hierüber setzen wir den von der SPD geforderten Einstieg des Bundes in eine bessere Grundfinanzierung der Hochschulen durch. Es ist bedauerlich, dass die Union weiterhin am Kooperationsverbot im Schulbereich festhält.

            Drittens schließlich sichern wir Planbarkeit und Verlässlichkeit durch die Fortsetzung der drei Bund-Länder-Programme Hochschulpakt, Exzellenzinitiative und Pakt für Forschung und Innovation. Die Fortsetzung des Hochschulpakts von Bund und Ländern stellt sicher, dass auch weiterhin all diejenigen, die ein Studium aufnehmen wollen, auch die gleiche Chance auf einen Studienplatz haben.

            Mit der Einigung hat diese Koalition für die Bildung und Wissenschaft strukturell und langfristig bereits jetzt viel erreicht. Der 27. Mai 2014 war ein guter Tag für Bildung und Wissenschaft in Deutschland.“