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MdB Gerster und Kolpingjugend Ochsenhausen rufen zu Spenden auf

    12.000 Euro Schaden durch Hochwasser

    Hat das Spendenschwein schon dabei: Die Kolpingjugend Ochsenhausen vor MdB Martin Gersters (links) Wahlkreisbüro.

    OCHSENHAUSEN/RINGSCHNAIT – Das Zeltlager der Ochsen­hausener Kolpingjugend ist am 3. August bei einem Unwetter in Ringschnait durch Hochwasser weggeschwemmt worden. Zusam­men mit Kolping startet nun der Biberacher SPD-Bundestagsabge­ordnete Martin Gerster eine Spendenaktion: „Zelte und alles Materi­al sind weg, aber die Kolpingfamilie möchten auch nächstes Jahr wieder ein Zeltlager als Ferienfreizeit anbieten“, sagte er.
    Der Sachschaden beläuft sich auf rund 12.000 €. „Gott sei Dank konnten wir die Zeltlagerteilnehmer und uns bei diesem Unwetter rechtzeitig in Sicherheit bringen“, erläuterte Johannes Locher von der Kolpingfamilie Ochsenhausen. Die Zeltlagerteilnehmer seien noch am selbigen Abend wohlauf nach Hause gefahren und das Lei­terteam habe inzwischen das entstandene Chaos weitgehend wieder in Ordnung gebracht. „Leider gelang es uns nicht mehr alles, vor al­lem die Zelte und was sonst noch so auf dem Zeltplatz war, zu retten und rechtzeitig in Sicherheit zu bringen“, bedauerte er. Die reißende Flut der Dürnach im August zerstörte bei der Ochsenhausener Kol­pingjugend als teuerste Posten einige große Zelte und einen Gas­kühlschrank, was allein drei Viertel der Schadenssumme ausmachte.
    Vielfältige Aktionen soll es nun in nächster Zeit geben: Martin Gers­ter wird mit der Kolpingjugend Briefe an Firmen und Banken ver­schicken sowie auf Veranstaltungen um Spenden werben. Des Wei­teren machen die Jugendlichen unter anderem einen Adventskaffee und bewerben sich beim Adventskalender der Kreissparkasse. Man wolle durch die gemeinsame Aktion mit Gerster die verlorene Aus­rüstung wiederbeschaffen und so das Zeltlager nächstes Jahr wieder gewährleisten können, so Locher: „Ziel ist ein 34. Zeltlager auch im Jahr 2015!“
    Wer sich beteiligen möchte, kann spenden auf das Jugendkonto der Kolpingfamilie Ochsenhausen, IBAN: DE52 6309 0100 0185 6720 00, BIC: ULMVDE66, Volksbank Ulm-Biberach. Spendenbeschei­nigungen werden ausgestellt.

    Staatssekretärin Marion von Wartenberg beeindruckt vom Konzept der Federseeschule

      Der or­ga­ni­sa­to­ri­sche Kraft­akt

      In der Schwäbischen Zeitung Riedlingen berichtete Kerstin Schöllhorn am 8.10.14:

      Marion von Wartenberg lässt sich von den Fünftklässlern den „Steinzeit-Club“ erklären, der von Gymnasiallehrer Benjamin Jonetat betreut wird. Foto: Helen Berg

      Bad Buchau – Marion von Wartenberg, Staatssekretärin im baden-württembergischen Kultusministerium, hat auf Einladung des Biberacher SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster die Federseeschule in Bad Buchau besucht. Wie dort an der Gemeinschaftsschule gelernt wird, hat ihr nicht nur Rektorin Elisabeth Sontheimer-Leonhardt erklärt, sondern die Schülerschaft selbst.

      „Dass hier im ländlichen Raum alle Schularten auf Dauer möglich sind, hat mich sehr beeindruckt“, sagte Marion von Wartenberg, nachdem ihr die Rektorin das Konzept der Schule vorgestellt hatte. Klasse 5 und 6 werden in der Gemeinschaftsschule betreut, für Klasse 7 bis 10 gelten noch die Lehrpläne der Werkrealschule. Die Grundschule wird als dreitägige Ganztagsschule geführt und es gibt zwei Vorbereitungsklassen für Kinder von Zuwanderern. Um das möglich zu machen, sei „viel Organisation nötig“ gewesen, erklärte Sontheimer-Leonhardt: „Das war ein Kraftakt.“ Von Wartenberg betonte, dass Vorbereitungsklassen einzurichten eine Aufgabe sei, der sich künftig alle Schulen stellen müssten.

       Selbsteinschätzung im Tagebuch

      Um die Gemeinschaftsschüler der Klassen 5 und 6 optimal zu fördern, setzt die Schule einen Gymnasial-Lehrer und mehrere Realschul-Lehrer ein. Einer von ihnen ist Benjamin Jonetat. Er betreut den „Steinzeit-Club“, ein Nachmittagsangebot, das in Kooperation mit dem Federseemuseum stattfindet. Auch an diesem Nachmittag hatten sich die Schüler der 5a und 5b, die im Club mitmachen, im oberen Stockwerk der Federseeschule versammelt. Die Staatssekretärin schaute vorbei und ließ sich von den Schülern erklären, was sie dort so alles machen.

      Kurz zuvor hatte von Wartenberg noch den Ausführungen einiger anderer Fünft- und Sechstklässler gelauscht. In extra für die Staatssekretärin vorbereiteten Präsentationen hatten die Schüler erläutert, wie sie in der Gemeinschaftsschule lernen: In ihren Lerntagebüchern halten sie fest, was sie sich für die Woche vorgenommen haben, ob es erreicht wurde und wie sie ihre Leistung selbst einschätzen. Die Tagebücher seien die Grundlage für die so genannten „Coaching-Gespräche“, die sie einmal pro Woche mit einem Lehrer führten. Darin werde besprochen, was die Woche über passiert ist, wo Verbesserungsbedarf besteht und wie man seine Fähigkeiten besser einsetzen kann.

      Lehrer Marco Müller erklärte von Wartenberg, dass die Gespräche „sehr fruchtbar“ seien. „Die Vereinbarungen werden eingehalten und die Schüler sind meistens ganz scharf darauf, sie zu unterschreiben.“

      „Fragen die Eltern denn nach, welchen Noten die Einschätzungen entsprechen?“, erkundigte sich die Staatssekretärin. Die Eltern hätten sich mit der Entscheidung für die Gemeinschaftsschule darauf eingelassen, dass keine Noten gegeben werden und seien insofern zufrieden, so Müller. Rektorin Sontheimer-Leonhardt ergänzte: „Es gibt keine Eltern, die sagen, dass sie Noten wollen.“

      MdB Martin Gerster empfängt 50 Jugendliche in Berlin

        Politische Bildungsreise

        Das ehrenamtliche Engagement von 50 Jugendlichen aus Oberschwaben hat
        der Biberacher Bundestagsabgeordneter Martin Gerster jetzt mit einer viertägigen
        Reise nach Berlin belohnt. Die jungen Leute vom Jugendrotkreuz
        Laupheim, dem Biberacher Jugendparlament, der Jugendfeuerwehr Mettenberg,
        dem evangelischen Jugendwerk, den Jusos und der Jugend der Indus-
        triegewerkschaft Bergbau-Chemie-Energie konnten sich so ein ganz eigenes
        Bild von der Bundeshauptstadt machen. Auf dem Programm standen
        Besuche einer Bundestagssitzung, im Ministerium für Bildung und Forschung,
        im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, der Gedenkstätte
        Berliner Mauer, der baden-württembergischen Landesvertretung und beim
        Holocaust-Mahnmal. Außerdem erlebten die jungen Oberschwaben politische Stadtrundfahrten per Bus und per Schiff sowie ein Gespräch und einen Fototermin
        mit Gerster in der Reichstagskuppel. Der 43-jährige SPD-Politiker
        dankte den Teilnehmern für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz:
        „Das ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung!“

        MdB Gerster informiert sich über Lärmschutz an der A 96

          Interessierte Bürger können dazukommen

          KISSLEGG – Am kommenden Freitag, 26. September, werden sich Kißleggs Bürgermeister Dieter Krattenmacher, Ortsvorsteher Werner Bachmann und der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster im Teilort Waltershofen treffen. Dort will sich der Bundestagsabgeordnete vor Ort ein Bild von der Lärmsituation an der A 96 machen. „Bürger haben mich schon auf die Lärmproblematik durch die Autobahn aufmerksam gemacht“, erklärte Gerster. „Deshalb freue ich mich, mit ihnen am Freitag ab 17.45 Uhr an der Autobahnüberführung zum Wuhrmühleweiher bei Waltershofen ins Gespräch zu kommen.“ Alle Betroffenen und Interessierten können dazukommen.

          MdB Gerster erwartet Bürger zur Sprechstunde

            Bürger aus dem Wahlkreis Biberach können mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster am Freitag, 19. September, ohne Terminanmeldung ihre Anliegen besprechen. Gerster veranstaltet in seinem Bürgerbüro

            an diesem Tag zwischen 15 und 17 Uhr wieder eine Sprechstunde. Das Büro liegt
            gegenüber dem Biberacher Bahnhof an der Poststraße 7. Weitere Informationen
            gibt es über Telefon 07351/3003000, Telefax 07351/3003001, E-Mail
            martin.gerster@wk.bundestag.de und Internet martin-gerster.de oder https://www.facebook.com/MdB.Martin.Gerster.

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