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Martin Gerster bei der 65-Jah­r-Feier der DAK in Bi­berach

    In der Schwäbischen Zeitung Biberach berichtete Gerd Mägerle:

    Bei einer kleinen Feierstunde werden zwei Mitglieder der ersten Stunde geehrt

    Freuen sich übers Jubiläum: (v. l.) Sabine Gatzke, DAK-Maskottchen „Max der DAKs“, Rosemarie Steibauer, Martin Gerster, Ruth Braun und Hans-Dieter Benz. Foto: Helen Berg.

    Seit 65 Jahren gibt es die DAK-Geschäftsstelle in Biberach. Mit einem kleinen Festakt ist dieses Ereignis gefeiert worden. Geehrt wurden dabei zwei Biberacher DAK-Mitglieder der ersten Stunde.

    Ruth Braun und Rosemarie Steinbauer aus Biberach sind seit 1949 Mitglied in der Deutschen Angestellten-Krankenkasse, die inzwischen DAK-Gesundheit heißt. 1949 eröffnete sie in Biberach eine Bezirksgeschäftsstelle, damals noch in der Hindenburgstraße. Die DAK gewann zügig an Mitgliedern und zog im Juli 1957 an den Marktplatz 34 um, wie Sabine Gatzke, Leiterin des Biberacher Servicezentrums, in ihrem Rückblick berichtete. Seit April 1974 ist die DAK in der Pfluggasse 4 ansässig und betreut von hier aus inzwischen mehr als 11 000 Kunden.

    Nicht nur die Zahl der Kunden ist in dieser Zeit gewachsen, auch die Ausgaben sind gestiegen, wie Sabine Gatzke verdeutlichte. Bezahlte die DAK 1949 insgesamt 10,65 D-Mark pro Mitglied an jährlichen Krankenhauskosten, so sind es inzwischen 730 Euro.

    Hans-Dieter Benz, Regionalleiter der DAK aus Ulm, verwies auf die lange Tradition der DAK als älteste Krankenkasse in Europa, deren Wurzeln bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Von den bundesweit rund 1800 Krankenkassen, die es noch 1970 gab, seien, auch bedingt durch Fusionen, inzwischen nur noch 132 übrig. Die DAK-Gesundheit sehe ihr Erfolgsrezept in der Präsenz vor Ort und im Service. „Wir beraten auch per E-Mail und inzwischen sogar per Online-Chat“, sagte Benz.

    Gerster lobt Prävention

    Zur Feierstunde war auch der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster gekommen. Er habe zur DAK eine ganz besondere Beziehung, weil sein Onkel in Biberach früher stellvertretender Geschäftsstellenleiter gewesen sei. Er lobte die DAK vor allem für ihren Schwerpunkt in der Gesundheitsprävention: „Lieber früher investieren als später reparieren.“ Getreu diesem Motto bot die DAK-Gesundheit im Anschluss an die Feier mehrere kostenlose Gesundheitschecks an.

    Ai­tra­cher SPD fei­ert 50-jäh­ri­ges Be­ste­hen

      In der Schwäbischen Zeitung Leutkirch berichtete Olaf Schulze:

      Unter anderem sind Herta Däubler-Gmelin und Martin Gerster zu Gast

      MdB Martin Gerster begrüßte die Festgäste beim 50-jährigen Aitracher SPD-Jubiläum in Reimform, zur Belustigung von Herta Däubler-Gmelin, Ortsvereinsvorsitzendem Peter Beuter und dem Isnyer SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Otto Ziegler. Foto: Luisa Baur.

      Sein 50-jähriges Bestehen hat der SPD-Ortsverein Aitrach am ersten Adventswochenende gefeiert. Der Einladung zur Feier folgten Parteifreunde, an der Spitze die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin, die die Festrede hielt, der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster, der dem Neumitglied Iris Trkulja ein Parteibuch überreichte, sowie württembergische Kreis- und Ortsvorsitzende, die mit Grußworten und originellen Geschenken überraschten.

      Zu den Gratulanten gehörten auch Genossen aus dem bayerischen Memmingen und umliegender Ortschaften. Parteiübergreifend nahm auch eine große Anzahl von einheimischer und umgebender Bevölkerung, darunter Aitrachs Bürgermeister Thomas Kellenberger (CDU) mit Gemeinderäten sowie Vereinsvorsitzende, an der Veranstaltung im Gasthaus „Rössle“ teil.

      Dieser historische Ort, so der Ortsvorsitzende Peter Beuter, war bereits im Jahr 1894 Schauplatz einer Zusammenkunft von Sozialdemokraten von Leutkirch und Memmingen, laut einem damaligen Zeitungsbericht des „Allgäuer Volksfreunds“. Beuter spannte einen historischen Bogen, der 151 Jahre sozialdemokratische Parteigeschichte umfasste, bei der häufig unter Einsatz des Lebens Demokratie erkämpft wurde. Sie begann in der Gemeinde Aitrach mit der Gründung eines Ortsvereins im Jahr 1964, zu dessen Mitbegründern der heute 94-jährige Hans Lachenmaier gehörte.

      Däubler-Gmelin spricht über Rolle der Sozialdemokratie

      „1964 war eine schwere Zeit für die SPD, das waren damals mutige Männer, die aus der Arbeiterschaft kamen und sich in einer konservativ geprägten Region durchsetzen mussten“, so der Vorsitzende. Mittlerweile sei man akzeptiert in der Öffentlichkeit, dies spiegele sich auch in einer dreiköpfigen Zugehörigkeit im Gemeinderat wider. Darauf dürfe man sich jedoch nicht ausruhen, vielmehr gelte es sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen, und dies mit steigenden Mitgliederzahlen, die aktuell bei 15 lägen. Die Sozialdemokratie im Spiegel der Zeit und ihre Rolle in Oberschwaben und im Allgäu thematisierte Däubler-Gmelin in ihrer Festrede. Ihre Parteikarriere begann als Studentin in den 60er-Jahren in Berlin. Damals hatte es ihr die Ostpolitik von Willy Brandt mit seiner Vision von Europa angetan, und sie erkannte: „Wenn man sich nicht selber einbringt, dann ändert sich nichts.“ Gelegentlich den Bürgermeister zu beschimpfen reiche nicht. Für sie gehe die Geschichte der Sozialdemokratie zurück in die Französische Revolution (1789) mit der Idee zu Menschenrechten, die aus der Arbeiterbewegung entstand.

      Die Industrialisierung zur Mitte des 19. Jahrhunderts bescherte den Arbeitern vielfach Elend und Hoffnungslosigkeit, auch in unserer Gegend herrschte bittere Armut in unzumutbaren Verhältnissen. Die Ziele der Sozialdemokratie verfolgten und entwickelten Möglichkeiten zur Bildung, dem Wahlrecht sowie Gründungen von Vereinen und Gewerkschaften. Dazu brauchte man in unserer Gegend eine Menge Mut, allerdings habe sich mittlerweile vieles geändert, „da kommt sogar ein CDU-Bürgermeister zum Jubiläum der SPD“, lobte die ehemalige Ministerin. Es habe sich vieles zum Guten entwickelt, „wir haben eine Menge erreicht“. Man profitiere vom gemeinsamen Markt, allerdings sei es nicht ausreichend von Europa aus nur viele Gesetze zu verändern und dabei kommunale und öffentliche Verantwortung zu beschneiden, vielmehr müsse man die Interessen der „Kleinen“ im Auge behalten, was oftmals nicht mit der „marktkonformen Demokratie“ einhergehe, welche die wirtschaftlichen Interessen der Märkte in den Mittelpunkt stelle.

      Zuvor bescheinigte Martin Gerster in Versform dem Ortsverein „geile und sensationelle Arbeit“ in Aitrach, Bürgermeister Kellenberger fand, „nur so funktioniert Demokratie, nämlich mit Sachverstand und Herz“. Die Kreis- und Ortsvorsitzenden Felix Rückgauer (Ravensburg) und Otto Ziegler (Isny) lobten den Mut für die guten Ideen des Ortsvereins sowie die gelungenen Umsetzungen der Grundwerte der SPD.

      Exbundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin predigt in der Martinskirche Biberach

        In der Schwäbischen Zeitung Biberach berichtete Carmen Bogenrieder-Kramer:

        Den Tod an­neh­men als Be­ginn ei­ner Herr­lich­keit

         Nach der Eröffnung des Gottesdiensts durch Pfarrer Kaspar Baumgärtner hielt Herta Däubler-Gemlin am 1. Advent die Predigt in der Biberacher St.-Martins-Kirche, SPD-Bundestagsabgeordneter Martin Gerster hielt die Fürbitten (von links). Foto: Luisa Baur

        Am ersten Adventssonntag hat es in der St.-Martins-Kirche in Biberach einen besonderen Gottesdienst gegeben. SPD-Bundestagsabgeordneter Martin Gerster übernahm die Fürbitten und anstelle von Stadtpfarrer Kaspar Baumgärtner predigte die evangelische Exjustizministerin Herta Däubler-Gmelin. Sie legte das Markus-Evangelium mit seiner Aufforderung zur Wachsamkeit aus und ging dabei auf den Hospizgedanken ein.

        Pfarrer Kaspar Baumgärtner führte bei seiner Begrüßung bereits auf das Thema „Wachsamkeit“ des Evangeliums hin. Er betonte, dass die Vorweihnachtszeit keine Kuschelzeit sei, sondern vielmehr eine Zeit, „um mal nachzudenken, wo Hilfe und Unterstützung nötig sind, wo also Christus geboren sein will“.

        Diesen Gedanken nahm Herta Däubler-Gmelin nach dem Evangelium auf und sprach in ihrer Predigt von einer bevorstehenden Adventszeit, in der die persönliche und die gesamtgesellschaftliche Verantwortung gefragt seien. Es gelte den Tod nicht nur als Lebensende, sondern ebenso als Beginn einer Herrlichkeit anzunehmen und entsprechend zu handeln. Wachsamkeit heiße auch an Schwerkranke oder Sterbende zu denken oder den betroffenen Angehörigen zur Seite zu stehen. Ihr sei bewusst, dass das Wort „Hospiz“ häufig mit Leid, Tod, Sterben oder mit dem Ende des Lebens gleichgesetzt werde und dabei die Verbindung zu Trost, Gewissheit oder Wachsamkeit oftmals fehle.

        Fehlende Glaubenszeugnisse

        Däubler-Gmelin führte dies auf fehlende Glaubenszeugnisse zurück, wie sie es etwa noch als Schülerin beim Brahms‘ Requiem erfahren habe. Damals sei ihr die Verwandlung von Tod und Traurigkeit hin zu Hoffnung und Freude klar geworden. Noch heute sei sie deshalb tief beeindruckt von den Arien des Requiems und dem dann folgenden Jubelchor.

        Klare Worte fand die Exministerin zum Thema Sterbehilfe. Sie verurteilte den ärztlich assistierten Suizid und stellte den Hospizgedanken als Alternative dar. Damit sei ein Leben in Würde bis zum Ende möglich. Schmerzlinderung und Begleitung stünden dabei im Vordergrund. Mit Blick auf Eva Maria Sorg von der Hospizstiftung Biberach und die anwesenden Hospizmitarbeiter, unter ihnen auch Tobias Bär und sein Team vom Hospizhaus Maria, sagte sie: „Ich bin unendlich dankbar für jeden, der sich im Hospiz engagiert.“ Ausdrücklich gelte ihre Anerkennung auch den vielen ambulanten Hospizbewegungen, die überwiegend ehrenamtlich für ihre Nächsten da seien.

        Herta Däubler-Gmelin ist Schirmherrin des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands und war von 1998 bis 2002 Bundesjustizministerin. Nach dem Gottesdienst in der Martinskirche erzählte sie, wie sie zu ihrem Engagement für den Hospizgedanken kam. Vor mehr als 30 Jahren sei ein Nachbar an Leberkrebs erkrankt und habe im Verlauf seiner Krankheit mit schrecklichen Schmerzen zu kämpfen gehabt. Oft habe sie die Schmerzensschreie gehört und deshalb den behandelnden Hausarzt gefragt, weshalb er nicht öfter und mehr Schmerzmittel verabreiche. Darauf habe sie die Antwort bekommen, dass das Betäubungsmittelgesetz dies nicht zulasse. Das war für die SPD-Politikerin eine Aussage, die sie beschäftigte und fortan zum Handeln bewegte.

        MdB Gerster gratuliert Mali-Schule zum Deutschen Lehrerpreis

          „Hier kommt innovative Fachkompetenz zum Tragen“

          Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster hat der Biberacher Mali-Gemeinschaftsschule zum Deutschen Lehrerpreis gratuliert. „Hier kommt innovative pädagogische Fachkompetenz vorbildlich zum Tragen“, sagte er, „deshalb ist die Schule verdientermaßen ausgezeichnet worden.“ Die Mali-Schule zeige, was möglich sei beim Konzept der Gemeinschaftsschule, das vom SPD-geführten Kultusministerium in Baden-Württemberg nach der gewonnenen Wahl 2011 auf vielfachen Wunsch von Eltern, Lehrern und Wirtschaft eingeführt worden sei. „Das Lehrerkollegium der Mali-Schule engagiert sich, hat ausgetretene Pfade verlassen und setzt zum Wohl der Kinder neue Arten der Wissensvermittlung erfolgreich um“, stellte Gerster fest.

          Der stockwerksbezogene Unterricht mit Lehrern als Lernbegleiter soll Schüler mit unterschiedlichen Niveaus individuell zu Selbständigkeit und Eigenverantwortung bringen. In drei von sechs Klassenstufen setzt die Mali-Schule dieses „Lernkonzept der Zukunft“ (Rektor Karl Schley) schon um. Die drei pädagogischen Säulen des Stockwerksunterrichts sind die veränderte Raumstruktur, in Kernstunden parallel organisierter Unterricht und der Teamgedanke zwischen Lehrkräften und Schüler/innen. Die Kernstunden ermöglichen unter Aufhebung der Klassenverbände niveauorientierte Lernangebote, Coachings und individuelle Lernbegleitung, was durch den Wochenplan ausgewiesen und im Lerntagebuch dokumentiert wird.

          Mit dem „Deutschen Lehrerpreis 2014 – Unterricht innovativ“ wurden Anfang Dezember in Berlin insgesamt 15 Lehrerinnen und Lehrer sowie sechs Pädagogenteams aus neun Bundesländern für ihr herausragendes pädagogisches Engagement ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte durch die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie die Kultusminister der siegreichen Bundesländer. Fast 3.500 Schüler und Lehrkräfte hatten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt, der seit 2009 jährlich veranstaltet wird.

          MdB Gerster begeistert von Erolzheimer Feuerwehr

            In der Schwarzbach-Schule ging es hoch hinaus

            Manfred Stärk, MdB Martin Gerster, Monika Holl ( von links). Foto: Alina Hemm

            Die freiwillige Feuerwehr aus Erolzheim ist jetzt unter der Leitung von Manfred Stärk ausgerückt, um den Kindern und Jugendlichen der Schwarzbach-Schule Biberach ihr Einsatzfahrzeug mit großer Drehleiter vorzuführen. Eine Aktion, die auf viel Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern mit Handicap stieß. Die Schwindelfreien unter ihnen nutzten die Gelegenheit im Korb der Drehleiter hoch hinaus gefahren zu werden, um weit über das Schulgelände und Schulhaus zu blicken. Die Schulleiterin Monika Holl teilte die Freude mit ihren Schülerinnen und Schüler: „Dies ist eine tolle Möglichkeit für unsere Schüler – wann hat man schon einmal die Chance so etwas zu erleben. Vor allem für Schüler, die vorher Bedenken hatten und sich dann doch getraut haben mit in die Höhe zu steigen, war dies ein tolles Erfolgserlebnis.“ Auch der Einsatzleiter Herr Stärk war sehr zufrieden mit der Aktion: „Wenn man die Begeisterung in den Augen der Kinder sieht, weiß man, dass sich der heutige Tag voll und ganz gelohnt hat.“ Wieder einmal zeigt sich die großartige Rolle, die die Feuerwehren in unserer Gesellschaft spielen. Nicht nur bei Einsätzen zur Gefahrenabwehr sondern auch zur Unterstützung von Kindern mit Behinderung ist die Feuerwehr vor Ort. Anlass ist das 150- jährige Jubiläum der Feuerwehr Erolzheim im nächsten Jahr, in dem sich die Erolzheimer Feuerwehr in Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren des Landkreises besonders viele Charity-Aktionen vorgenommen hat. Beeindruckt zeigte sich auch der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster, der im Haushaltsausschuss des Bundestages für die Ausstattung der Feuerwehren zuständig ist.

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