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Gers­ter schwärmt im „So­ci­al Club“ von Mar­tin Schulz

    SPD-Abgeordneter zu Gast bei den Jusos

    Die Schwäbische Zeitung Friedrichshafen berichtete am 10. Februar:

    Der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster (rechts) steht den Besuchern im „Social Club“ Rede und Antwort. Foto: pr

    Friedrichshafen – Wahlkampf zum Frühstück: Martin Gerster war zu Gast im „Social Club“ der Jusos Friedrichshafen an der Zeppelin-Universität. Dort sprach er über die Chancen des Kanzlerkandidaten der SPD, Martin Schulz. „Der kann das schaffen“, gab sich Gerster überzeugt.

    Der Bundestagsabgeordnete aus Biberach war zum Frühstück nach Friedrichshafen gekommen, um mit den Jusos Bodenseekreis, der Juso-Hochschulgruppe und anderen Neugierigen über aktuelle Themen zu diskutieren. Dass der erst kürzlich ernannte Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, im Fokus stehen würde, war nach den ersten Fragen der Studierenden klar. „Hält die SPD die Euphorie?“, „Wie steht Schulz zu Fragen der inneren Sicherheit?“ und „Wie wird der Wahlkampf aussehen?“ sind nur einige Fragen des Morgens gewesen, die der 45-jährige Abgeordnete und ehemalige Wahlkampfmanager aus Biberach ruhig, gelassen und mit breitem Lächeln den Anwesenden beantwortete. Zwischen Semmeln, Kaffee und Obst wurden von den knapp 20 Zuhörern viele Themen angeschnitten.

    Gerster erzählte den Studierenden und SPD-Vertretern, neben Themen  wie der Abschiebepraxis von abgelehnten Asylbewerbern in der Bundesrepublik und den Risiken des aufkommenden Rechtspopulismus und -extremismus, auch Anekdoten aus seiner Zeit als Wahlkampfhelfer Hillary Clintons 1999. Die aktuellen Entwicklungen in den USA sieht Gerster kritisch und beschreibt den US-Wahlabend folgend: „Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen.“

    Andre Weisser, Kreisvorsitzender der Jusos Bodenseekreis, und die anwesenden Interessierten zeigten sich zufrieden und begeistert von dem Besuch des Abgeordneten.

    SPD-Lan­des­ge­ne­ral­se­kre­tä­rin re­fe­riert

      Die Schwäbische Zeitung Biberach berichtete am 10. Februar:

      Luisa Boos Foto: PR

      Biberach – „So kommen wir zurück in die Erfolgsspur“ heißt das Motto der Mitgliederversammlung des SPD-Kreisverbands Biberach am Freitag, 10. Februar. Die neue Generalsekretärin des SPD-Landesverbands Baden-Württemberg, Luisa Boos, spricht auf Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden Martin Gerster MdB darüber an diesem Abend und diskutiert anschließend mit den Anwesenden darüber. Bei der öffentlichen Versammlung von 18 bis 20 Uhr im Volksbankkolleg Biberach, Bismarckring 61, sind außerdem der Kassenbericht und die Wahl von Delegierten zum anstehenden SPD-Landesparteitag vorgesehen.

      Aufbruchsstimmung beim politischen Jahresauftakt

        In der Schwäbischen Zeitung Ravensburg berichtete Wolfgang Steinhübel am 7. Februar:

        SPD fühlt sich im Auf­wind

        Ravensburg – Auch die Ravensburger Genossen schwimmen auf der Schulz-Euphorie-Welle. Stolz tragen sie bei ihrem dritten politischen Jahresauftakt in der Räuberhöhle einen weißen Button mit der roten Aufschrift: „Zeit für Martin“. Ihr Vorsitzender, Manfred Ströhm, berichtet den zahlreich erschienenen Gästen von sieben Neumitgliedern im Ortsverein allein in der letzten Woche. „Bald gehen uns die Parteibücher aus“, erzählt er schmunzelnd.

        Drei neuen Mitgliedern kann er die roten Büchlein an diesem Abend überreichen. Bernd Mai aus Ravensburg hat eine Eintrittserklärung unterschrieben. Er ist 73 Jahre alt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ihn gekommen. „Schulz redet so, wie die früher bei der SPD geredet haben“, nennt er seine Gründe.

        Auch Oberbürgermeister Daniel Rapp (CDU) wollte „die neue SPD-Luft atmen“. Spontan war er in die Räuberhöhle gekommen. In seinem Grußwort sprach er sich gegen Rechtspopulismus aus.

        Martin Gerster, SPD-Abgeordneter im Bundestag, berichtete von der Fraktionssitzung in Berlin, als Sigmar Gabriel seinen Rücktritt erklärte und Martin Schulz als Kanzlerkandidaten verkündet hatte. „Das war ein Wahnsinn“, erzählt er. Gerster wirkt immer noch euphorisch. Er „bewundert die Größe und Souveränität der Entscheidung von Gabriel“. Und Martin Schulz habe „eine unglaubliche Glaubwürdigkeit“. „Er argumentiert aus dem Bauch heraus“, so Gerster.

        Heike Engelhardt, Bundestagskandidatin im Wahlkreis Ravensburg und seit Ende Januar Mitglied im Gemeinderat, spricht von einem Erneuerungsprozess, der nach der verlorenen Landtagswahl angestoßen worden sei. Sie will für soziale Gerechtigkeit stehen. „Anständiger Lohn für anständige Arbeit“, sagt sie. Engelhardt will gleiche Chancen für alle. Sie fordert den kostenlosen Zugang zur Bildung. Die Erbschaftssteuer soll reformiert werden: „Wer eine Villa am Bodensee erbt, kann ruhig ein wenig für die Allgemeinheit abgeben.“

        Frank Walser, der Vorsitzende der auf vier Mandate geschrumpften SPD-Fraktion im Gemeinderat, äußerte sich kurz zu lokalpolitischen Themen. Er lobte das Bündnis für bezahlbares Wohnen. Walser sprach auch nochmals vom Haushalt „der begonnenen Maßnahmen“. Die Sanierung der Gymnasien und die Zusammenlegung der Verwaltungsstandorte binde einen Großteil der zur Verfügung stehenden Mittel. Die Sanierung der Marienplatz-Tiefgarage bedeute eine große Belastung für die Stadtwerke. „Sie entwickeln sich immer mehr von der Cash Cow zur Lame Duck (lahmen Ente)“, so Walser. Die Beruhigung des Verkehrs in der Innenstadt liege ihm am Herzen. „Wir sollten damit nicht warten, bis der Molldiete-Tunnel fertig ist“, schloss er seine Rede.

        MdB Gerster besucht THW Pfullendorf

          Sanierungsmaßnahmen der Gebäude stehen im Fokus

          Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster besucht am Freitag, 10. Februar, den Ortsverband Pfullendorf des Technischen Hilfswerks (THW). Zusammen mit dem SPD-Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Bodensee, Leon Hahn, und dem Sigmaringer SPD-Kreisvorsitzenden Michael Femmer wird er sich von THW-Geschäftsführerin Carmen Egle, dem Pfullendorfer THW-Ortsbeauftragten Christian Russo, dessen Stellvertreter Daniel Strobel und dem Ausbildungsbeauftragten Matthias Denzel die Liegenschaften zeigen lassen. „Wir haben im Bundestag eine deutliche Erhöhung der Mittel für das THW durchgesetzt. Ich bin gespannt, wie die zusätzlichen Gelder in Pfullendorf eingesetzt werden“, so Gerster, der im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags für das THW zuständig ist.

          Bi­ber­a­cher Ge­nos­sen schwim­men auf der Schulz-Eu­pho­rie­wel­le

            Kurzbesuch im Stadtteilhaus Gaisental vor dem Neujahrsempfang der Biberacher Kreis-SPD: Martin Gerster (2. v. r.) und Thomas Oppermann (2. v. l.) im Gespräch mit Lothar Schiro (r.) und Sigrid Ritter vom Stadtteilhaus. Foto: Laura Fallert.

            In der Schwäbischen Zeitung Biberach berichtete Gerd Mägerle am 3. Februar:

            Rund 200 Besucher kommen zum Neujahrsempfang mit SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann – Zahlreiche Neumitglieder

            Biberach – Rund zwei Wochen ist nun bekannt, dass Martin Schulz für die SPD als Spitzenkandidat in den Bundestagswahlkampf geht. Noch immer wirkt die SPD davon euphorisiert. Zu erleben auch beim Neujahrsempfang des SPD-Kreisverbands Biberach am Mittwochabend in der Stadthalle. Rund 200 Besucher wollten dort die Rede von Thomas Oppermann, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag, hören.

            Hätte es den Wechsel Gabriel/Schulz nicht gegeben, die etwa 170 Stühle im Hans-Liebherr-Saal hätten wohl locker ausgereicht. Nun aber war der Andrang so gewaltig, dass sogar die Glastüren am Ende des Saals noch geöffnet werden mussten, damit alle Oppermanns Auftritt verfolgen konnten.

            Dieser betrat nach einem kurzen Abstecher ins Stadtteilhaus Gaisental pünktlich unter dem großen Applaus des Publikums zusammen mit dem Biberacher SPD-Abgeordneten Martin Gerster den Saal. „Wir haben einen fulminanten Start ins Jahr 2017 hingelegt“, so Gerster in seiner Begrüßung. Rund 2000 neue Mitglieder habe die SPD seit Schulz‘ Kandidatur hinzugewonnen, auch in Biberach komme quasi stündlich ein neues SPD-Mitglied dazu. Drei von ihnen erhielten am Mittwoch ihr Parteibuch aus den Händen des Fraktionsvorsitzenden.

            Oppermann ging in seiner Rede auf die dramatischen Veränderungen auf der Welt in jüngster Zeit ein und nannte beispielhaft die Konflikte in der Ukraine, in Syrien, die Bürgerkriege in Afrika, den IS-Terror, den Brexit und die Wahl Donald Trumps. In dieser Zeit sei die europäische Einheit umso wichtiger. „Europa darf sich von niemandem spalten lassen, auch nicht von einem US-Präsidenten“, so Oppermann. Europa sei die zivilisatorische Errungenschaft der vergangenen 70 Jahre, „und diese müssen wir mit aller Konsequenz verteidigen“. Auf Trump müsse Deutschland mit Selbstbewusstsein, Souveränität und Gelassenheit reagieren.

            In der Innenpolitik sprach sich Oppermann für stärkere Investitionen vor allem im Breitbandausbau aus. „Davon werden vor allem im ländlichen Raum viele Jobs abhängen.“

            Im Bundestagswahlkampf werde es um drei Kernthemen gehen, so Oppermann: „Ein geeintes Europa, eine starke Demokratie und eine starke Wirtschaft.“ Die SPD werde bei alledem den Aspekt der Gerechtigkeit besonders betonen. Dies gelte für das Steuersystem, für den Wohnungsbau, für die Gesundheitsversorgung, für das Thema Familie und Beruf und auch für die Rente.

            „SPD soll stärkste Kraft werden“

            Zu möglichen Koalitionen nach der Wahl wollte sich Oppermann nicht äußern. „Unser Ziel ist es, dass die SPD stärkste Kraft wird, dann müssen sich die anderen an unserem Programm ausrichten.“ Sofern der Wähler einer rot-rot-grünen Koalition eine Mehrheit verschaffe, werde man Gespräche führen. „Aber mit der SPD wird es keine Regierung geben, die die EU schwächen oder aus der Nato austreten will.“

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