About: Martin Gerster_Administrator

Recent Posts by Martin Gerster_Administrator

Pressenachlese: Teilhabe zählt mehr als Profit (Schwäbische Zeitung Riedlingen, 26.2.2014)

    Besuch beim Dornahof Bad Buchau mit (von links) Volker Braun und Albrecht Weil vom Dornahof-Vorstand ,  Anette Kramme und Hermann Kienle vom Biberacher Kreissozialamt sowie Maximilian Pfarr, Geschäftsführer des Dornahof Integrationsbetriebes,  und Stefan Konrad (2. stellv. Bürgermeister)

    Besuch beim Dornahof Bad Buchau mit (von links) Geschäftsführer Volker Braun und Vorstand Albrecht Weil, Staatsekretärin Anette Kramme und Hermann Kienle vom Biberacher Kreissozialamt sowie Geschäftsführer Maximilian Pfarr und dem zweiten stellv. Bürgermeister Stefan Konrad.

    Staatssekretärin Anette Kramme besucht Buchauer Dornahof Integrationsbetriebe
    Von Annette Grüninger

    BAD BUCHAU – Einen mehr als guten Eindruck hat Anette Kramme am Dienstag aus Bad Buchau mitgenommen. Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales hat zusammen mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Martin
    Gerster die Dornahof Integrationsbetriebe besucht. Ihr Fazit: Ein Integrationsbetrieb „auf diesem Niveau“ habe Seltenheitswert.

    Sie hat sich als Spezialist für CNC-Präzisionstechnik am Markt etabliert und zählt namhafte Firmen wie Liebherr, SHWoder Kessler zu
    ihren Kunden. Doch die Dornahof Integrationsbetriebe gGmbH ist keine Firma wie jede andere. Nicht Umsatz, Rendite oder Marktmacht stehen hier im Mittelpunkt. Ziel sei es,Menschen mit Behinderung oder psychischer Krankheit beruflich zu integrieren, erklärte Dornahof-Vorstand AlbrechtWeil. Schon Friedrich von Bodelschwingh, nach dessen Vorbild 1883 die erste Arbeiterkolonie Dornahof gegründet wurde, brachte diesen Gedanken auf einen Nenner: „Arbeit statt Almosen“. „Und im Grunde“, so Weil, „kann man das heute auch noch so sagen“.

    So selbstständig wie möglich

    Arbeit, das bedeute im Fall des Dornahofs sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. „Das gibt den Leuten natürlich ein ganz anderes Selbstbewusstsein“, vergleichtWeil. Die Beschäftigten der Werkstätten Buchau und Altshausen sowie der Großküche in Riedlingen, die 45 Schulen und Kindergärten, aber auch elf Betriebskantinen mit bis zu 1700 Essen am Tag beliefert, sollen ihr Leben in größtmöglicher Selbstständigkeit bewältigen können.

    Für die Betreuer sei dies zuweilen eine „spannende Aufgabe“, ergänzte Volker Braun,
    Geschäftsführer der Integrationsbetriebe in Buchau und Riedlingen. Die Leistungskurven von psychisch kranken Beschäftigten schwanken enorm. „Doch Preis, Qualität und Liefertreuemüssen ja trotzdem stimmen.“ In der Betriebskantine könne schließlich nicht das Mittagessen ausfallen, nur, weil sich einer der Großküchen-Mitarbeiter in einem persönlichen Tief befinde.

    Gerade hier lägen die Probleme von Menschen mit Behinderung oder psychisch Kranken,
    ergänzte Staatssekretärin Kramme: „Wenn jemand auf Dauer nicht die Leistungsfähigkeit
    erreicht wie ein normaler Arbeiter, dann ist ein Integrationsbetrieb für ihn die einzige
    Möglichkeit.“ Solche Angebote zu schaffen, sei deshalb enorm wichtig.

    Auch in den Koalitionsverhandlungen, an denen die aus Essen stammende SPD-Politikerin
    teilnahm, habe sich „eine intensive Diskussion über öffentlich geförderte Beschäftigung“
    entwickelt. Allerdings: „Das Thema war nicht einfach, es ist nicht konsensual – aber es gibt
    gemeinsame Ansätze.“ Umso wichtiger sei die Arbeit von Einrichtungen wie dem Dornahof: „Es gibt immer noch relativ große Regionen, wo es keine solchen Angebote gibt.“

    Der Dornahof in Buchau leistet aber nicht nur Integrationsarbeit, sondern hat sich zu einem modernen Sozialunternehmen entwickelt. „Wir haben unser Know-how in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert“, führte Geschäftsführer Maximilian Pfarr aus, der die Bundespolitiker durch dasWerk führte. Die knapp 60 Mitarbeiter sind in der Lage, auf den Tausendstel Millimeter genaue Werkstücke herzustellen. Präzision und Spezialisierung haben dem Betrieb ermöglicht, die Talsohle während der Wirtschaftskrise zu überwinden und inzwischen entwickle sich der Umsatz steil nach oben. „Dazu ist ein gutes Zusammenspiel von Fachleuten und schwerbehinderten Mitarbeitern notwendig“, so Pfarr.

    „Ich bin schwer beeindruckt“, schloss Kramme nach dem Betriebsrundgang. „Es gibt sicher viele Mittelständler, die auf diesen Maschinenpark neidisch wären.“

    Pressenachlese: Bei der Rente gehen die Emotionen hoch (Schwäbische Zeitung Biberach, 26.2.2014)

    Martin Gerster und Anette Kramme

    Martin Gerster und Anette Kramme

    SPD-Staatssekretärin Anette Kramme muss sich bei ihrem Vortrag der Bürgerkritik stellen
    Von Gerd Mägerle

    BIBERACH – „Das Rentenpaket – viel drin, viel dran!“ Unter diesem Motto hat Anette Kramme, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, am Donnerstag in der Biberacher Volksbank rund zwei Stunden über die Rentenpläne der Großen Koalition referiert und mit den rund 60 Besuchern diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass sich längst nicht alle Bürger gerecht behandelt fühlen, wenn es um das Thema Altersversorgung geht.

    Mehr als eine Stunde hatte Anette Kramme bereits detailreich über die verschiedenen Aspekte von Rente mit 63,Mütterrente und Erwerbsminderungsrente gesprochen, als es aus einer älteren Frau herausbrach. „Wo bleiben die, die ihr ganzes Leben hart gearbeitet haben?“, rief sie der Staatssekretärin zu.Wenn sie in vier Jahren in Rente gehe, blieben ihr nach 50 Arbeitsjahren nach allen Abzügen gerade einmal 750 Euro. Ob das denn gerecht sei, fragte die Frau. Besonders ärgere sie sich darüber, dass sie für ihre betriebliche Altersvorsorge ebenfalls noch Beiträge abführen müsse.

    Nur ein kleiner Trost

    Es war das erste Mal an diesem Nachmittag, dass auch die Staatssekretärin ratlos wirkte. Die Beitragspflicht für Betriebsrenten werde man nicht wegbekommen. „Und was die Höhe der späteren Rente angeht, so muss man berücksichtigen, was man im Arbeitsleben eingezahlt hat“, fügte sie hinzu. Für die Betroffene nur ein kleiner Trost. Dieses Beispiel lehre, dass gerechte Löhne auch eine Verantwortung der Arbeitgeber seien, meinte einer der Anwesenden.

    Dass das Thema Rente nicht nur emotional, sondern auch hochkomplex ist, hatte Kramme, die auf Einladung des hiesigen SPD-Abgeordneten Martin Gerster nach Biberach gekommen war, ausführlich dargestellt. Vieles werde derzeit diskutiert, allerdings müsse man beachten, dass das Rentenpaket noch nicht vom Bundestag beschlossen sei. „Ich rate jedem von überstürzten Schritten ab, was die eigene Rente betrifft“, sagte sie zu den Besuchern. Zunächst solle man abwarten, was beschlossen wird.

    Auch bei der Rente sei es in der Großen Koalition ein Geben und Nehmen, wie die
    Staatssekretärin verdeutlichte.Während sich die Union bei der Mütterrente durchgesetzt habe, gehe die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren sowie der Mindestlohn auf das Konto der SPD.Mit all diesen Maßnahmen könnten Ungleichheiten abgemildert werden, wenngleich es keine komplette Gerechtigkeit für alle gebe.

    Warum werden bei der Mütterrente Kinder, die vor 1992 geboren wurden, anders angerechnet als nach 1992 geborene?Was wird als Beitragszeit angerechnet?Warum gelten die Regelungen nicht für Bestandsrenten? Diese und andere Fragen trieben die Besucher um. „Jede Rentenregelung schafft Ungerechtigkeiten“, sagte Kramme.

    Ärger über „Negativdebatte“

    Die große Verunsicherung der Menschen spüren auch die ehrenamtliche Berater der Deutschen Rentenversicherung wie Gabriele Kübler, SPD-Fraktionsvorsitzende im Biberacher Gemeinderat. Seit rund 30 Jahren berät sie Versicherte bereits und ärgert sich über die „Negativdebatte“, die zur Rente derzeit geführt wird. „Wir sollten es tunlichst vermeiden, eine Kluft zwischen den Generationen aufzumachen“, riet sie den Anwesenden.

    Diese Woche im Bundestag – Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, Abstimmungen zu Bundeswehreinsätzen und Gremienbesetzungen

    Schon neigt sich der Januar dem Ende zu und die zweite Sitzungswoche des Monats fiel diesmal mit dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zusammen.  Zu diesem Anlass fand am Montag Nachmittag eine Gedenkstunde im Plenum statt, in deren Rahmen der heute 95-jährige russische Schriftsteller Daniil Granin von seinen Erlebnissen als Kriegsfreiwilliger im früheren Leningrad berichtete, das heute wieder Sankt Petersburg heißt. Daneben stand für den Biberacher SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster ein Vorbereitungstreffen
    Weiterlesen

    Diese Woche im Bundestag: Konstituierung von Arbeitsgruppen und Fachausschüssen

    Die erste Sitzungswoche des Jahres 2014 bricht an. Nach einer Fraktionssitzung am Montagabend werden am Dienstag die Facharbeitsgruppen der SPD-Bundestagsfraktion erstmalig zusammentreten. Danach tagt nochmals die gesamte Fraktion. Schließlich gilt es, die Konstituierung der ständigen Ausschüsse für die 18. Wahlperiode vorzubereiten. Diese treffen sich am Mittwoch zum ersten Mal. [caption id="attachment_1182" align="aligncenter" width="640"]Der Bundesadler im Plenarsaal des Deutschen Bundestages (Foto: Moritz Vennemann) Der Bundesadler im Plenarsaal
    Weiterlesen

    Pressenachlese: Straßen, Kliniken, Kultur: Landkreis will am Ball bleiben (Schwäbsiche Zeitung Laupheim, 13.1.2014)

    Neujahrsempfang: Heiko Schmid kündigt Vorschläge für Kfz-Zulassungsstellen in Laupheim und Ochsenhausen an Von Roland Ray LAUPHEIM - – Eine Lanze für die Kultur hat Landrat Heiko Schmid beim  Neujahrsempfang des Landkreises Biberach gebrochen. „Es darf bei der Kultur nicht mehr gespart werden als notwendig“, sagte er am Freitag vor etwa 500 Gästen im Kulturhaus Schloss Großlaupheim. „Schließlich ist Kultur die Seele und das Gedächtnis unserer Gesellschaft.“ [caption id="attachment_1415" align="aligncenter" width="640"]Beim Neujahrsempfang des 						
						</div>
						
						
										<a href=Weiterlesen

    Recent Comments by Martin Gerster_Administrator

      No comments by Martin Gerster_Administrator yet.

    Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Mehr erfahren.

    The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

    Close